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Edition Maritim
214 Seiten, 100 farbige Pläne, 144 Farbfotos, 84 Häfen ,
Format 18 x 24 cm, gebunden

ISBN: 3-89225-536-9
Reiseberichte Revier

Ostsee, kleine Runde in drei Monaten - Segelreise durch Polen, Litauen, Lettland, Estland, Finnland, Schweden und Dänemark 2005
Teil 1: Brandenburg - Riga (Joern Heinrich, 2005)

Teil 2: Riga - Helsinki (Joern Heinrich 2005)

Finnland / Estland 2005 (Oliver Brandmüller)

GESTRANDET IN RUSSLAND ! - Die Abenteuer mit Trimaran Maseratri auf der Reise von Kiel zur Regatta nach Riga und zurück (Ulrich Strassner, 2005).
Peter Meincke und Ulrich Strassner beweisen, dass man auch mit einem reinrassigen Regatta-Leichtbau-Trimaran 2000 sm quer über die Ostsee schippern kann, wenn man genug Ersatzteile, Seemannschaft und Improvisationsvermögen mitbringt.

Revierübersicht (.png, 66kByte)
Seite Korrektur / Ergänzung
86 Kihnu / Estland:
-
Das zerstörte Toilettenhäuschen wird renoviert (Sommer 2005). Es gibt nicht nur die Liegeplätze an einer aufgelegten Fähre und einem Fischerboot. Heinz Goedeke schreibt hierzu:
"Wir haben an der Spundwand westlich des Fähranlegers gelegen (Sommer 2005). Für Berufsschiffe zu flach, dafür wird ja die neue gebaut. Wir haben mit 1,60 m Tiefgang längseits gelegen. Auf der Mitte der Wand ist die WT 1,90 m. Nach Westen hin wird es flacher. Man liegt gut, ausser bei stärkeren Winden aus dem Nordquadrant Man kann auch bestens vor Heckanker liegen. Der Platz reicht dann für 10 - 12 Boote. Auf den Baucontainern lagen provisorische Stromanschlüsse für die Boote. Hafengeld wollte man nicht, die Toiletten/Duschen wären ja noch nicht fertig."
76 Skulte/ Lettland:
- Sanitäreinrichtungen werden gebaut, Liegemöglichkeiten für Yachten wieder vorhanden (Bericht Sommer 2005, Heinz Goedeke:)
"In Skulte lagen die Russenpontons wieder an neu eingerammten Pfählen mit neuer Landverbindung. Toiletten noch nicht fertig, dafür lief regelmässig der Storch auf Nahrungssuche direkt am Boot vorbei".
ES FOLGEN GESAMMELTE AKTUALISIERUNGEN BIS 09/2007

Mein ganz besonders herzlicher Dank gilt den folgenden Seglern, die mir ihre aktuellen Erfahrungen und Korrekturen haben zukommen lassen:
M. Groening - SY GEFION; Michael Mahnke; Michael Sylla - SY DINE ; Volker & Claudia Wolenski - SY Skrållan; W.Graser.
Da sich die Informationen teilweise überschneiden, bitte ich um Verständnis, dass ich der Übersichlichkeit halber nicht einzeln zitiere, sondern zu den Orten/Korrekturstellen zusammenfasse.

35 KLAIPEDA-KASTELLHAFEN / Litauen:

Die erst 2003 gebauten Sanitäranlagen sind abgerissen, die neuen im Speicher noch nicht fertig (06/2007). Man war auf die Freundlichkeit des nahen Werftbetriebes zum Duschen angewiesen. Die Bauarbeiten sollen bis 2008 andauern.

40 LIEPAJA / Lettland:

Der alte Speicher neben dem Yachthafen ist zu einem Hotel umgebaut worden. Dort jetzt auch: Das Hafenmeisterbüro und neue Sanitäranlagen.

43 PAVILOSTA / Lettland (Stand 06/2008):

Der kommunale Hafen an der Nordseite des Flusses ist nach wie vor offen und kann auch von Sportbooten benutzt werden. In seiner Nähe liegen: Im Kommunalhafen auf der Nordseite gibt es in unmittelbarer Naehe eine Apotheke,Restautant, Museum, neue Turismuszentrale mit Internetzugang, die Post,mehrere Einkaufsgeschaefte auch Fischladen, 2 Bankautomaten, die Bushaltestelle mehrmals am Tag nach Vendspils und Liepaja und neu einmal taeglich nach Riga. (von Wolfgang Krzystek, Vertretung des neuen Hafenmeisters Pavilosta)

Der Hafenmeister des neuen Yachtanlegers am Südufer bietet sein KFZ an, um über die 1,5 km entfernte Brücke in den Ort zu fahren. Die Sanitäranlagen des neuen Yachtanlegers sind in Containern untergebracht.

(Anmerkung: In Finnland läge für solche Zwecke ein kleines Ruderboot an der Yachtpier...)

Die Bunkerstation für Treibstoffe ist modernisiert und jetzt Boots- und Autotankstelle.

47 VENTSPILS / Lettland:

Die Sanitäranlagen werden von manchem Segler als "schmuddelig" oder "verkommen" bezeichnet.

53 ROJA / Lettland:

Der Duschcontainer wird von manchem Segler als "schmuddelig" oder "verkommen" bezeichnet

55 MERSRAGS / Lettland;

Auch im Juni 2007 war kein Yachtsteg im Wasser.

57 ENGURE / Lettland:

Hafenplan: Einfahrtswassertiefe nur noch 2,0 m (07/2007)
Sanitärhäuschen: Schmutzig, nur kaltes Wasser
Restaurant in Hafennähe existiert nicht mehr
Schwimmendes Clubheim: Scheint seit 2005 dem langsamen Verfall preisgegeben.

72 RIGA / Lettland, Latvijas Jahtklubs (Stadteil Riga/Bolderaja):

Stationärer Kran defekt (Sommer 2007), Kranen z.Zt nur mit Autokran (200 Eur)

88 RUHNU / Estland:

Neuer schmucker Yachthafen fertig, Deckblatt Hafenplan (45 kByte pdf)
Hafenfoto
Der Hafen wird von allen Seglern, die ihn besuchten, wärmstens empfohlen:

Die kleine Insel Ruhnu in der Rigaer Bucht scheint sich zur Drehscheibe für Baltikumssegler zu mausern. Dies liegt nicht nur an der Tatsache, dass der Hafen vom gleichen estnischen Betreiber wie der Stadthafen Kuressare (bester Hafen Estlands) gebaut und mit Personal bestückt wurde, sondern daran, dass auch die kleine Insel Ruhnu selber ein einzigartiges, besuchenswertes, kleines Naturparadies ist.

- Sanitärgebäude neu mit: Sauna, Duschen, Toiletten
- Grenzschutz spricht fließend deutsch.

92 MÖNTU / Estland:

Segler berichten: Yachtstege immer noch an Land (Sommer 2007), Grenzschutz führt sich auf, als ob ein Schmuggler angelegt hat, Hafenmeister will zunächst Übernachtung an der Pier verbieten. Insgesamt kein einladender Ort...

Andere Segler (mit Funk an Bord) werden von der estnischen Coast Guard angefunkt, und angewiesen, zur Einklarierung nach Kuressaare oder Ruhnu zu laufen. Möntu ist kein Einklarierhafen für Sportboote mehr.

102 KÖIGUSTE / Estland:

Der Hafen an der Südostküste Saaremas scheint vom finnischen Pächter zur Zeit nicht bewirtschaftet zu sein. Ein Schwimmsteg hat noch Landverbindung, ist jedoch halb unter Wasser. Der Hafen offeriert zur Zeit keine sanitären Einrichtungen, bietet sich jedoch als geschütze und idyllische Übernachtungsmöglichkeit vor Anker an.

133 Haapsalu Stand Juni 2008:

Die Grand Holm Marina baute einen Steg über das Fahrwasser zum alten Jachthafen, so dass dieser nicht mehr erreichbar ist:

(Foto und Skizze: Copyright Rainer Ocker 2008, unterliegender Hafenplan: Copyright Joern Heinrich)

Es gibt daraufhin einen Rechtsstreit zwischen dem alten Yachtklub Haapsalu und der Betreibergesellschaft der Grand Holm Marina. Zur Zeit ist die Grand Holm Marina geschlossen. Es kann zwar dort angelegt werden, aber ohne jeglichen Service (Zitat Rainer Ocker, vor Ort 10.06.2008)
Es ist scheinbar eine hochpolitische Sache, die ich als mitlesender Baltikums-Segler nur kolportiere, mit folgender Internet-Seite, die ich nur als fremden Link hier präsentiere, ohne dass ich einen Einfluss auf die gezeigten Inhalte habe noch deren Wahrheitsgehalt prüfen kann:

http://www.grandholmmarina.ee/?action=showPage&name=closed

Der Fairness halber und einer gerechten Beurteilung der Situaton entsprechend muss von meiner Seite hinzugefügt werden, dass wenn die behördliche Schließung der Gand Holm Marina tatsächlich stattfand, das Argument, dass die Grand Holm Marina den Zugang von Einreisenden zu Zollanlegern blockere jeglicher Grundlage entbehrt, denn jener ist vor der Grand Holm Marina Haapsalu einlaufend zu ereichen.
Andererseits: Wenn jemand ausreisen will, mit einer Yacht vom Steg des alten Yachtklub Haapsalu, so kann jene Yacht den Zollanleger wegen des neuen Yachtsteges der Grand Holm Marina nicht mehr erreichen (ausser zu Fuß in knietiefem Wasser)
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Update 13.6.2008:

Die Unterwasserketten des neuen "Sperrsteges" vor der Grand-Holm-Marina werden zur Zeit wieder gelöst. Damit wäre dann höchstwahrscheinlich bald auch der Zugang zum alten Yachtclub in naher Zukunft wieder frei. Duschen ist zur Zeit in Haapsalu im Hotel Baltic gegen Bezahlung möglich.

145 NAISSAAR / Estland, Tallinner Bucht:

Der Hafen ist jetzt bewirtschaftet, es gibt einfache Toiletten und Strom. Der Hafenmeister weist einen Liegeplatz zu.

180 KABBÖLE / Finnland Südküste:

Der Lebensmittelladen ist geschlossen, es gibt sonst nur ein Cafe, wo man Kleinigkeiten bekommt.

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